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Hohenstein (Weserbergland)

Eindrucksvolle Felsklippen, die man nach einer längeren Wanderung sogar besteigen kann.

 

 

 

 

 

 

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[Ort des Geschehens]

 

Klicken Sie auf den Pfeil oder das Bild, um die Karte anzuzeigen.

 

 

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[Wanderroute zum Hohenstein]

 

Klicken Sie auf den Pfeil oder das Bild, um die Wanderroute anzuzeigen. Dies ist ein Vorschlag einer relativ einfachen Wanderroute zum und auf den Hohenstein. Sie beginnt am Parkplatz Försterlaube, führt an der Baxmann Baude (Wald-Kiosk) sowie an zahlreichen Treppenaufstiegen vorbei. Trotz der geringen Entfernung sollte die Route nicht unterschätzt werden.

 

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Der Hohenstein gehört zur Gebirgskette des Süntels (diese gehören wiederum zum Weserbergland) und ist etwa 340 Meter hoch. Direkt am Hochplateau fallen die Klippen etwa 40 Meter steil ab. An dieser Stelle können einige Felsen bestiegen oder erklettert werden. Nach einer längeren Wanderung durch den Wald (siehe Routenvorschlag) sind die Aussicht und der „Überraschungseffekt“ sehr eindrucksvoll. Da die Felsen nicht abgesichert (zum Beispiel durch Geländer) sind, sollten Besucher hier stark aufpassen. An den meisten zugänglichen Stellen befinden sich jedoch Ösen zum Befestigen von Sicherheitsgurten.

 

Hohenstein Panorama

 

Parkplatz Försterlaube

Unsere Wanderung beginnt am sogenannten Parkplatz Försterlaube (siehe auch Karte bzw. Routenvorschlag).

 

Hohenstein

Bis zum Hohenstein sind es von hier etwa drei Kilometer. Die Berechnung mit GoogleMaps ergibt allerdings nur knappe 2 Kilometer.

 

Hohenstein

Für die Orientierung wurde direkt am Parkplatz eine Infotafel mit Hinweisen zu weiteren Sehenswürdigkeiten in der Umgebung aufgestellt.

 

Hohenstein

Anfang April 2012 war das Wetter leider stark bewölkt, aber immerhin blieb es trocken.

 

Baxmann Baude

Auf dem Weg und kurz vor dem eigentlichen Anstieg zum Hohenstein liegt die Baxmann Baude, eine Waldschänke. Hier kann man wohl in der Hauptsaison kleinere Speisen und Getränke erwerben. Die restliche Gegend und auch der Hohenstein selbst sind dünn bis nicht besiedelt. Damit ist die Baxmann Baude die einzige gastronomische Einrichtung in der näheren Umgebung. Aber für eine längere Wanderung sollte man sich sowieso mit den nötigsten Utensilien eindecken.

 

Blutbach Hohenstein

Kurz vor dem Aufstieg überquert man noch den Blutbach. An der dortigen Brücke kann man auch die Sage bzw. Geschichte um den Baxmann nachlesen.

 

Die Sage vom Baxmann

Der Sage nach starb Cord Baxmann im Alter von 91 Jahren. Zu Lebzeiten war er Wirt, Kaufmann sowie Stadtpfeifer. Die Bürger glaubten, er hätte sein reichhaltiges Vermögen durch Betrug und Raub erwirtschaftet. Außerdem sollte er aufgrund seines (für diese Zeit ungewöhnlich) hohen Alters einen Bund mit dem Teufel geschlossen haben. An seinem Trauerzug zur letzten Ruhestätte nahm eine große Anzahl von Bürgern aus Hessisch Oldendorf teil. Als diese wieder zurück in die Stadt kamen, staunten sie nicht schlecht, als der gerade beerdigte Baxmann am Fenster seines Hauses stand und lachend auf die Bürger schaute. So beschloss man, ihn ein zweites Mal zu Grabe zu tragen. Doch diesmal ging er mit den Trauernden zusammen vom Friedhof zurück in die Stadt.

 

Daraufhin beschlossen die Hessisch Oldendorfer, ihn mit Hilfe von zwei Mönchen aus einem Paderborner Kloster zu verbannen. Er wurde von einem Pferdewagen mit vier kräftigen Rappen an den Waldrand in der Nähe des Hohenstein gebracht. Als das Gespann die Stelle erreichte, waren aus den Rappen vor lauter Anstrengung Schimmel geworden. Als sich dann noch der Kutscher umdrehte, um nach Cord Baxmann zu schauen, war der Bann damit gebrochen und er ging fröhlich wieder nach Hessisch Oldendorf.

 

Nun wurde er wieder mit einem Bann belegt. Dieses Mal brachten die Mönche ihn sogar persönlich in die Wälder des Hohensteins zu einer Quelle, die er mit Hilfe eines Siebes leerschöpfen sollte. Sollte er die Aufgabe erfüllen, würde er vom Bann befreit. Eines Jahres zog ein eisiger Winter ins Land und ließ die Quelle gefrieren. Daraufhin schlug der Baxmann das Eis in Stücke und verteilte es auf die umliegenden Wiesen. Damit war sein Bann zum wiederholten Male gebrochen.

 

Als der Baxmann wieder in Hessisch Oldendorf war, erschraken die Bürger und riefen abermals die Paderborner Mönche zur Hilfe. Diese belegten ihn mit einem neuen Bann. So war nun seine Aufgabe, die Quelle mit einem Fingerhut leerzuschöpfen. Seit diesem Tage wurde er nicht mehr in Hessisch Oldendorf gesehen, und man kann davon ausgehen, dass er bis heute diese Aufgabe noch nicht erfüllen konnte.

 

Hohenstein

Der Aufstieg über die zahlreichen Treppen beginnt.

 

Hohenstein

Die Anzahl der Stufen habe ich nicht gezählt, aber es sind einige.

 

Hohenstein

Relativ schnell gewinnt man an Höhe.

 

Hohenstein

Fast der komplette Weg auf den Hohenstein führt durch den Wald. Das macht den Überraschungseffekt am Ende der Wanderung umso größer.

 

Hohenstein

Am Ende dieses Abschnitts dürfte das Plateau fast erreicht sein.

 

Hohenstein

Der Gipfel des Hohensteins ist erreicht, im Hintergrund ist bereits der Horizont zu sehen.

 

Hohenstein

Noch eine kurze Info zum Hohenstein und schon kann man die Aussicht in Ruhe genießen.

 

Hohenstein

Die freistehenden und steil abfallenden Klippen lassen sich begehen, das macht es noch eindrucksvoller.

 

Hohenstein

Blick auf einen Teil der Klippen bzw. Felsen.

 

Hohenstein

Wer genau hinsieht, erkennt die zwei Sicherheitsösen. Dort kann man sich zur Sicherheit einhaken (aber wohl auch für Klettergruppen gedacht).

 

Hohenstein

Die Aussicht ist toll, man fühlt sich richtig frei. Bei schönem Wetter ist die Sicht aber noch besser.

 

Hohenstein

Nicht unbedingt für schwache Nerven geeignet. Wenige Zentimeter hinter mir beginnt der Abgrund.

 

Hohenstein

Bewachsene Felsen, seltene Flora und Fauna auf dem Hohenstein.

 

Hohenstein

Hier gibt es viel zu erkunden. Aber es ist zu bedenken, dass das Gebiet unter Naturschutz steht. In den Wintermonaten sollen hier zahlreiche Fledermäuse übernachten.

 

Fazit

Eine Wanderung zum Hohenstein ist Abwechslung vom Alltag und ist auch für Einsteiger bzw. „normale Spaziergänger“ geeignet. Die stetige Steigung und die zahlreichen Treppen sollten aber nicht unterschätzt werden. Dafür ist die Aussicht am Ende beeindruckend.

 

Hohenstein Panorama

 

 

 

 

 

© 2012 Dorian Kerl

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