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Heide-Park Soltau (Heide-Park Ressort)

Norddeutschlands größter Freizeitpark inmitten der schönen Lüneburger Heide.

 

 

 

 

 

 

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[Ort des Geschehens]

 

Klicken Sie auf den Pfeil oder das Bild, um die Karte anzuzeigen.

 

 

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Ende April 2013 war es endlich soweit. Unser erster richtiger Freizeitparkbesuch im Jahr 2013. Es wurde der Heide Park? Sowas gibt es? Ja, sowas gibt es. Und es hat auch Spaß gemacht. Nicht mehr, nicht weniger. Mein letzter Besuch war immerhin in 2008.

 

Der Heide-Park war durch diverse Aktionen in der Vergangenheit in meiner Gunst immer weiter nach unten gerutscht. Abriss liebenswerter Parkbereiche (das verlassene und abgesperrte Heidedorf kann man vom Eingangsbereich über einen Zaun erblicken, trauriger Anblick), zweifelhafte Marketingaktionen (sei in der Schule schlecht und du darfst in der Achterbahn sitzenbleiben), teilweise nervendes Publikum. Auch wenn die letzten Achterbahnen eher Miniversionen darstellten, so muss man Merlin immerhin zu Gute halten, dass investiert wurde/wird. Naja, mehr dazu später.

 

Nicht jede Werbekampagne vom Park ist mies. Ein Grund, warum wir den Heide Park besuchten, war das Online-Angebot. Durch den Kauf eines Onlinetickets bekamen wir später im Servicecenter ein weiteres Tagesticket pro Person umsonst geschenkt (einlösbar in der gesamten Saison 2013). Ich muss sagen, dass ich des echt nett fand. Außerdem erwähnenswert ist die gesamte Parkbelegschaft, die wirklich überall sehr freundlich war. Das muss ich wirklich positiv anmerken, da mir das sonst nie so extrem aufgefallen war. Obwohl nur normale „Karussell-Bremser“, wurde man auch hier mit den Worten „Tschüss, viel Spaß noch“ verabschiedet. Klasse.

 

Heide-Park Soltau

 

Rastplatz Auetal

Kurze morgendliche Pause an der Autobahnraste. Da wir noch viel Zeit übrig hatten, machten wir einen Schlenker über verlassene Landstraßen im Sperrgebiet (ja, diese Straße war „offen“). Schon eine seltsame Atmosphäre irgendwie, wenn man in der Ferne eine Panzer brummen hört.

 

Truppenübungsplatz Munter Lüneburger Heide

Gefährliche Gefilde.

 

Laut diverser Quellen sollte der Park um 10.00 Uhr öffnen. Weil ich mir es schon dachte, wollte ich bereits gerne um 09.00 Uhr vor Ort sein. Und siehe da, am Park war schon eine Menge los. Das Heidedorf (oder was am Eingang davon übrig geblieben ist) mit den Shops und Snackbars war bereits geöffnet. Um kurz nach 10.00 Uhr waren dann eigentlich alle Coaster betriebsbereit. Gut. Denn ich hatte schon damit gerechnet, dass Merlin die Öffnungszeiten wieder nach hinten verschiebt, denn es war noch recht kühl. Eher anders, man wollte wohl pünktlich Feierabend machen.

 

Heide-Park Soltau

Schienen-Kreuz.

 

Heide-Park Soltau

High-Quality-Theming.

 

Desert Race

Desert Race kurz wie immer. Beschleunigung aber top.

 

Heide-Park Soltau

1.000.000 x fotografiert - immer noch ansehnlich!

 

Heide-Park Soltau

Hmm, warum? Warum?

 

Scream

Scream: Immer noch ohne mich.

 

Heide-Park Soltau

Na dann wollen wir mal die Aussicht genießen. Aber irgendwie...

 

Heide-Park Soltau

...nicht gerade vertrauenswürdig.

 

Heide-Park Soltau

Kennt man: Rafting.

 

Heide-Park Soltau

Die Beschleunigung ist nett, der Rest nur noch Beigabe.

 

Heide-Park Soltau

Fährt sich immer noch ganz gut. Aber warum wirbt man immer noch per Lautsprecherdurchsagen mit dem Slogan: „...die größte/höchste Holzachterbahn der Welt“? Ist fast genauso schlimm wie die ständige Kraken-Beschallung mit RTL-Sprecher ala „Deutschlands erster und einziger Dive-Coaster“.

 

Heide-Park Soltau

Hier passt was nicht! Ach ja genau, die Heidelandschaft im Inneren der Holzachterbahn (Achtung Ironie).

 

Heide-Park Soltau

Aufgesetztes Krakenmaul und Minilayout: Macht aber (kurz) mächtig Spaß.

 

Heide-Park Soltau

Eingangsbereich und Abschlussbremse der Krake. Positiv ist zu erwähnen, dass das neue Gepäckabgabe-System echt gelungen ist. Gefällt mir und sollte überall so eingeführt werden. Man gibt seine Sachen ab und erhält eine Nummer (die man leicht in der Hosentasche verstauen kann).

 

Heide-Park Soltau

Auto gefunden.

 

Heide-Park Soltau

Sitzenbleiben!

 

Heide-Park Soltau

Blick auf die Holzachterbahn.

 

Heide-Park Soltau

Im Hintergrund sind noch ein paar Motorräder zu sehen.

 

Krake Heide-Park Soltau

Krakchen. Nicht schlecht, aber soooo extrem kurz.

 

Eigentlich wäre der Park gar nicht so voll gewesen bzw. geworden. Was wir nicht wussten und was auch nicht im Veranstaltungskalender stand: Am 28. April 2013 sollte ein Motorrad-Festival auf dem Freigelände stattfinden. Nach unserer Mittagspause (Schnitzel kann der Heide Park, lecker!) waren gefühlt 60% der Besucher nur noch Motorradfahrer/innen mit ihren Lederjacken im Park. Die Wartezeiten schwollen natürlich sofort an und es war echt voll.

 

Heide-Park Soltau

Das kleine Westernland.

 

Postkarte Krake

Postkartenansicht der Babykrake.

 

Heide-Park Soltau

Der Frühling war nach dem langen Winter endlich angekommen.

 

Heide-Park Soltau

Ihr Fazit: Grins.

 

Heide-Park Soltau

Warten auf die Monorail. Die Uhr zeigte jetzt 16.45 Uhr und wir wunderten uns, warum unser Gegenüber in der Monorail meinte, sie hätten noch eine viertel Stunde. Es sollte bald klar werden.

 

Heide-Park Soltau

Fährt sich mittlerweile etwas ruppig: Big Loop.

 

Heide-Park Soltau

Einschienenbahn.

 

Heide-Park Soltau

Blätter im Schatten.

 

Heide-Park Soltau

Schon zu oft gefahren (in sämtlichen anderen Parks) und diesmal ausgelassen.

 

Heide-Park Soltau

Da hat der Park echt ein schönes Theming-Objekt verschandelt. Schade.

 

Heide-Park Soltau

Auch das Mayatal war an diesem Tag gut besucht.

 

Wir schafften noch eine schnelle Runde auf der Krake und wunderten wir uns erneut, warum keiner mehr anstehen wollte. Tjoar, 17.00 Uhr schließen die Fahrgeschäfte. 17.00 Uhr? Bei schönstem Frühlingswetter und vielen Besuchern? Nicht wirklich, oder? Doch, der Park selbst hatte bis 18.00 Uhr auf, da erwarte ich eigentlich, dass auch die Attraktionen so lange laufen. Fand ich echt etwas übertrieben. Immerhin machten die Shops noch guten Umsatz, wie auch das letzte Foto beweist.

 

Heide-Park Soltau

Kurzfazit: Spaß hatten wir (was ja auch nicht unwichtig ist). Nicht mehr, nicht weniger.

 

Wenn nicht dauernd in neue Coaster investiert werden würde (was ja eigentlich löblich ist!), könnte man meinen, Merlin wirtschaftet den Heide Park herunter. Überall schmuddelige Ecken, Rost und blätternde Farben. Die einzelnen Themenbereiche sind nur blanker Hohn und eigentlich total lächerlich. Witzig z.B. wie man versucht hat, die Schweizer Bobbahn umzuthematisieren. Oder den Big Loop in den Bereich zu integrieren. Man darf gespannt sein, was sich in der nächsten Zeit tun wird.


Ein paar Worte noch zur neuen ständigen Live-Erschrecker-Show „Krake lebt“: Unabhängig von der seltsamen Story (was hatte das nochmal mit der Krake zu tun?) ist das Ding echt genial. Meine Freundin hat sich fast in die "Hose geschissen" und auch ich hatte zeitweise echte Beklemmungsgefühle. Kann man schlecht beschreiben, aber schon knorke, wenn es wirklich stockduster ist und dich auf einmal eine Fratze mit einer Bergbaulampe auf dem Kopf ansieht. Cool. Hier muss man dem Park Lob aussprechen. Ich muss sogar zugeben, dass mir das Ganze besser gefallen hat, als die letzten Halloween-Sessions im Movie Park Germany.

 

Heide-Park Soltau

Zuwachs.

 

Fazit

Wir hatten gedacht, dass unser Raptor-Bär aus dem Gardaland ein Unikat gewesen wäre. Nö, falsch gedacht. Merlin hat die auch für den Heide Park herstellen lassen. Aber in anderen Farbkombis. Ansonsten muss man ja zugeben, dass der Heide Park ein breites Spektrum an Merch anbietet (vor allem auch Attraktionsbezogen, sogar auch von älteren Rides). Andere Parks können sich da 'ne Scheibe von abschneiden (geht mir ja schwer über die Lippen). Joar, so hat also der Raptie-Bär einen Krakenfreund bekommen und mein Automaskottchen noch einen kleinen Baby-Skorpion. Der kleine Teddy (Tabby) stammt aus Hamburg und wollte von Anfang mit in den Park (auf dem Bild zu sehen). Es war ein schöner Tag.

 

 

 

 

 

© 2013 Dorian Kerl

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